Portofino und Santa Margherita an einem Tag erleben?

Tipps für den perfekten Tagesausflug – wie Sie beide Orte wie ein Einheimischer genießen und Ihre Zeit optimal nutzen
Viele Reisende träumen davon, die pastellfarbene Pracht von Portofino und Santa Margherita Ligure zu erleben, stehen aber vor der Frage: Ist es realistisch, beide Orte an nur einem Tag zu besuchen? Mit begrenzter Urlaubszeit und großen Menschenmengen (Portofino verzeichnet über 2,5 Millionen Besucher pro Jahr) kann ein ungeplanter Besuch zu Hetze, verpassten Highlights und Transportstress führen. Die Entfernung zwischen den Orten wirkt auf der Karte kurz, doch kurvenreiche Küstenstraßen, begrenzte Parkplätze und saisonale Fährverbindungen bergen unerwartete Herausforderungen. Einheimische wissen, dass sich das Flair dieser Orte zwischen Morgen und Abend stark verändert – wer zur falschen Zeit kommt, verpasst ihre schönsten Seiten.
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Die perfekte Route zwischen zwei Küstenperlen

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in den drei Verbindungsmöglichkeiten, jede mit eigenen Vorteilen. Fähren bieten die schönste Anreise – frühmorgendliche Abfahrten vom Hafen Santa Margheritas garantieren atemberaubende Küstenblicke ohne Mittagsgedränge. Der 90-minütige Olivetta-Wanderweg enthüllt versteckte Buchten und Panoramen abseits der Touristenpfade, erfordert aber moderate Fitness. Wer lieber mit dem Bus fährt, nutzt die Linie 82 (15 Minuten) zwischen den Piazza Vittorio Veneto-Haltestellen, am besten außerhalb der Hauptreisezeit (12-15 Uhr). Clevere Besucher starten in Portofino, wenn es ruhiger ist, und genießen später die Aperitivo-Atmosphäre an Santa Margheritas Palmenpromenade.

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Tipps, um den Menschenmassen zu entgehen

Portofinos Piazzetta verwandelt sich ab 11 Uhr von einer ruhigen Kaffeeecke in ein überfülltes Fotomotiv – besuchen Sie die Gärten von Castello Brown daher vor 10 Uhr. In Santa Margherita ist die Basilika St. Margareta zur Mittagszeit (13-15 Uhr) am wenigsten überlaufen, perfekt um die Fresken ungestört zu bewundern. Das wahre Flair beider Orte entdecken Sie zwei Straßen hinter den Häfen: in familiengeführten Focaccerias und Handwerksläden. In Portofino bietet die Terrasse des Maritim-Museums einen menschenleeren Hafenblick, während das Oratorio dei Neri in Santa Margherita Renaissance-Kunst zeigt, die viele Besucher verpassen.

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Kulinarische Geheimtipps für Eilige

Statt am Hafen auf Tische zu warten, geht es in Santa Margheritas Trattoria da Pezzi an die Marmortheke für schnelle Trofie al Pesto. Portofinos Geheimtipp Ristorante Puny ist vor 13:30 Uhr noch ruhig – ideal für sein berühmtes Meeresfrüchte-Risotto. Für effiziente Sunset-Drinks mixen Santa Margheritas Bar Giamaica legendäre Negronis am Stehtresen nahe der Fähre. Beachten Sie: Picknick ist auf Portofinos Hauptplatz verboten, aber die Bänke an der Via del Fondaco sind perfekt für Mitgebrachtes vom Gourmetmarkt in Santa Margherita.

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Übernachtungstipps für längere Aufenthalte

Falls ein Tag nicht reicht (wie oft): Santa Margherita bietet bessere Preis-Leistung als das exklusive Portofino. Das Hotel Continental aus dem 19. Jh. liegt direkt am Fähranleger, während die Dachterrasse des modernen Hotel Metropole Portofino-Blicke zum halben Preis bietet. Wer in Portofino übernachtet, findet im hillside gelegenen Hotel Piccolo Ruhe trotz Zentrumslage. Zimmer gibt es oft last-minute am späten Nachmittag. Schon eine Extra-Nacht verändert alles: frühes Schnorcheln in Portofino und abendliche Spaziergänge an Santa Margheritas menschenleerem Hafen.

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Verfasst vom Redaktionsteam von Genua Tours & lizenzierten lokalen Experten.