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Warum Genuas Handwerksszene Touristen verwirrt
Zertifizierte Traditionshäuser und geführte Routen durch historische Werkstätten
Sich in den labyrinthartigen Gassen der Altstadt zurechtzufinden, ist dank der Erweiterung des Verzeichnisses historischer Geschäfte („Albo delle Botteghe Storiche“) nun deutlich einfacher. Reisende sollten gezielt nach Werkstätten Ausschau halten, die das offizielle Siegel mit dem roten Leuchtturm tragen. Dieses Zertifikat wird nur Betrieben verliehen, die seit mindestens 70 Jahren bestehen und deren ursprüngliche Architektur erhalten geblieben ist. Um gegen den zunehmenden Wiederverkauf von Massenware vorzugehen, hat die Stadt digitale „Handwerks-Routen“ eingeführt. Diese lassen sich über QR-Codes an zentralen Punkten wie dem Porto Antico oder der Via Garibaldi abrufen. Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum des UNESCO-Status der Stadt führen diese Routen auch in Ateliers in den oberen Stockwerken, die bisher nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden konnten. Im Rahmen der neuen Initiative für nachhaltigen Tourismus lohnt es sich zudem, auf den Aufkleber „Zero-Mile Liguria“ zu achten. Er garantiert, dass die verwendeten Rohstoffe – wie Hanf für Makramee oder Schiefer für traditionelle Schnitzereien – direkt aus dem ligurischen Hinterland stammen.
Viertel, in denen Handwerkstraditionen leben
Echtes ligurisches Handwerk erkennen
Saisonmärkte und ethische Einkaufstipps
Am sichersten ist der Blick ins Schaufenster: Achten Sie auf das Siegel des „Albo delle Botteghe Storiche“. Für die Saison 2026 hat die Stadt zudem ihre digitale Handwerkskarte aktualisiert. Darin sind über 70 zertifizierte Werkstätten aufgeführt, die traditionelle genuesische Techniken wie Filigranarbeit oder handgewebte Seide pflegen.
Im Jahr 2026 sind vor allem die Messe „Fantasy & Hobby“ im März sowie das „Suq Festival“ im Juni am Porto Antico die Highlights für alle, die das Besondere suchen. Zudem versammeln sich am Mercato del Carmine weiterhin jeden Samstagvormittag Holzschnitzer und Keramiker aus dem ligurischen Hinterland.
Ja, das offizielle Tourismusbüro „Visit Genoa“ bietet 2026 fünf verschiedene Routen zu den „Botteghe Storiche“ an. Diese Touren sind die ideale Gelegenheit, um Textilateliers in den oberen Etagen oder versteckte Instrumentenbauer in den Vierteln Maddalena und Castelletto zu besuchen, die über keine klassischen Ladenlokale im Erdgeschoss verfügen.
Verfasst vom Redaktionsteam von Genua Tours & lizenzierten lokalen Experten.
Letzte Aktualisierung: 24/02/26